Elterncoaching
Es ist nicht unüblich, dass Kinder und Jugendliche teils eine derart starke und anhaltende Verweigerungshaltung einnehmen, dass Eltern/Erziehende sich in ihrem erzieherischen Auftrag hilflos und alleingelassen fühlen.
Zu den klassischen Konfliktthemen gehören zum Beispiel:
- Schulverweigerung
- Rückzugsverhalten
- Abgängigkeit von Hause
- Verbale sowie körperliche Gewalt
Eltern investieren in solchen Fällen oft ihre gesamte Kraft in die Auseinandersetzungen mit ihrem Kind und versuchen dabei über Sanktionen und schier endlose Diskussionen und Streitereien einen Verhaltensveränderung zu erzielen; dies oft um den Preis völliger Selbstaufgabe bei sich zuspitzender Eskalation.
Das Systemische Elterncoaching wurde entwickelt, um einen (schnellen) Ausweg aus o.g. Eskalation zu finden. Im Fokus des Systemischen Elterncoachings steht dabei die Wiedererlangung Elterlicher Autorität durch ein radikales elterliches Beziehungsangebot, welches sich nicht vom Verhalten des jeweiligen Kindes abhängig macht.
Im Systemischen Elterncoaching versteht sich der Elterncoach in erster Linie als „elterlicher Anwalt“ und erarbeitet gemeinsam mit den Eltern/einem Elternteil die jeweiligen Interventionen, damit Eltern durch Beziehung ihre Elterliche Autorität wiedererlangen.
Das Elterncoaching dauert in der Regel zwischen 4-8 Sitzungen, wobei zwischen den jeweiligen Sitzungen ein Abstand von mindestens 2 Wochen liegen soll; die jeweiligen Sitzungen dauern zwischen 60-90 Minuten.